Trainingslager 2019: Regen, Rythmus und indische Meditation

Am Montag, dem 5. August, begann das diesjährige YSZ-Trainingslager. Um 8:30 Uhr versammelten sich die Young Stars, sowie ihre Gäste von Wetzikon, Neuhausen und BW-Wollishofen am Bahnhof. Nach einer dreistündigen Fahrt, welche ein vierfaches Umsteigen beinhaltete, kamen die 24 Teilnehmer zur Mittagszeit am Sportchalet in Mürren an. So fand dann um 14 Uhr bereits das erste Training statt. Dieses begann dann auch mit einer Überraschung.

 

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Denn Julian machte zum Aufwärmen indische Meditationsformen, welche als gute Vorbereitung fürs Training (“regelmässige Übungen”) dienten. Nachdem genug meditiert worden war, ging das Training los, wobei manche etwas länger brauchten um sich an die Bedingungedn der Halle anzugewöhnen. Nach dem Nachtessen fand auch das zweite Training des Tages statt (“Beschleunigung” von Arno), ehe die erschöpften Teilnehmer den Abend auf ihren Zimmern ausklingen liessen.

 

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Der Dienstag startete nach einem entspannten Frühstück dann mit mehr Meditation, sowie dem Training “A-rythmisch” von Julian. Nach dem Nachmittagstraining über Taktik, Pausen und Timeouts ging dann der Grossteil der Teilnehmer ins Hallenbad und entspannten sich dank dem Whirlpool so richtig. Da es am Abend anfing heftig zu regnen, wurde beschlossen eine Partie “Werwölfe” zu spielen. Es wurden drei dramatische Runden ausgetragen, wobei die letzte einen im YSZ-Lager historischen ersten Sieg für die sehr clever agierenden Werwölfe bedeutete. 

 

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Am Mittwoch hatte es das Wetter erneut nicht gut mit uns gemeint, denn der Dauerregen von Mürren hielt weiterhin an. Von diesem unbeeindruckt marschierten wir in die Halle fürs Morgentraining (“Entschleunigung” von Samir), ehe am Nachmittag ein sehr spezielles Training mit dem Thema “Musik und Tischtennis” von Sandra stattfand. In diesem fand am Schluss auch der erste Wettkampf statt, wo sowohl Tischtennis, als auch musikalische Kenntnisse, durch die die Teams Vorteile für die Spiele holen konnten, gefragt waren. Es gab viele umkämpfte Spiele, darunter auch ein absolut legendäres Doppel, das erst mit 19-17 entschieden wurde. Gewonnen wurde das Mini-Turnier nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen, in der wörtlich zwei Punkte den Unterschied machten, von der Mannschaft Pino, Yannik, Emre, Jill und Cyril. Nachher gingen manche wieder ins Schwimmbad, ehe nach dem Abendessen in der Halle noch intensive Fussball-und Unihockeyspiele ausgetragen wurden (die Junioren und Erwachsenen wurden dabei aufgeteilt), wobei es bei den Erwachsenen fast schon zu ernst zur Sache ging, sodass es ein erstes Verletzungsopfer gab.

 

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Am Donnerstag fand dann das zweite Training von Samir statt (“Timing”), bevor am Nachmittag das letzte Training ausgetragen wurde. Wieder war es ein sehr spezielles: diesmal hatten sich die Teilnehmer in 3er-oder 4er-Gruppen aufgeteilt und sich Übungen zum Thema Rhythmus ausgedacht. Nach dem Abendessen fand dann das Tennisturnier statt, für das sich Markus einen ganz speziellen Modus ausgedacht hatte. Nach vielen sehenswerten Ballwechseln und dramatischen Spielen stand das Finale fest: Samir/Shaili gegen Jill/Maik. Leider war die Dunkelheit mittlerweile angekommen, was zur Folge hatte, dass das Turnier ohne Sieger abgebrochen werden musste. Im Anschluss fand noch der sehr amüsante Spieleabend statt, ehe der letzte Abend auf den Zimmern ausklingen gelassen wurde.

 

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Am Freitag fand dann um 9 Uhr das Turnier statt, welches mit dem selben Spielmodus ausgetragen wurde, den Emre sich im Vorjahr ausgedacht hatte. Leider gab es auch hier, wie schon am Mittwoch Abend, verletzungsbedingte Ausfälle. Am Ende, nach vielen hart umkämpften Spielen und fantastischen Ballwechseln, setzte sich das Team um Sandra, Guy, Leon, Aurel und Shaili durch, hauptsächlich dank der Leistung von Sandra, die im Einzel bloss einen einzigen Satz abgeben musste. Anschliessend ging es zurück ins Chalet fürs letzte Mittagessen, bevor die Rückreise begann. Um 18 Uhr waren wir dann wieder beim Zürich Hauptbahnhof, wo wir uns nach mehreren Verabschiedungen anschliessend auf die individuellen Heimreisen machten.

 

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An dieser Stelle vielen Dank an Julian Busslinger, Mirjam Keusch und Basil Lörtscher für die Leitung bzw. Organisation des Lagers, sowie an die fünf Trainer (Markus, Samir, Arno, Sandra Julian)! Es war mal wieder eine wahrlich unvergessliche Woche in Mürren!

 

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