Clientis-Turniere 2019: Kein Glück im fünften Satz

Am vergangenen Wochenende fanden in Wädenswil über zwei Tage die drei Clientis-Turniere statt. Am Samstag fand am Morgen der Clientis-Plausch (für Unlizenzierte und D1-und D2-Klassierte) statt, wo im Schochsystem gespielt wird. Am Nachmittag war die Clientis-Challenge, ein Einladungsturnier mit gemischtem System für die besten Spieler der Schweiz. Am Sonntag fand der Clientis-Cup statt, wo mit einem ähnlichen System gespielt wird, wie an der Young Stars Competition.

 

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Am Samstag fanden folgende drei YSZ’ler für die Clientis-Challenge den Weg in die Halle: Dominic Schaufelberger, Julian Busslinger und Samir von Däniken. Leider sollte keinem der drei der Einzug ins Achtelfinale gelingen. Während Samir mit den beiden besser klassierten Widersachern überfordert war, hatten Dominic und Julian kein Wettkampfglück. Letzterer verlor das entscheidende Spiel gegen den maximal klassierten Norbert Tofalvi (Wädenswil) haarscharf mit 11:9 im fünften Satz.

 

Noch bitterer lief es bei Dominic: Nachdem er gegen Matti Pelz (Neuhausen) in einem engen Match den Kürzeren zog, spielte der NLB-Akteur, der seinen ersten Ernstkampf seit Januar bestritt, gegen Lars Posch (Rio-Star Muttenz), eine überragende Partie, wo er bloss einen Punkt vor einer gewaltigen Sensation stand, der ihm einen Platz in der nächsten Runde beschert hätte. Leider konnte Posch den Matchball abwehren. Dass dies dennoch eine sehr starke Leistung von Dominic war, bestätigte sich am Abend, als Posch souverän den dritten Schlussrang holte. 

 

Am zweiten Tag fand neben Samir, der als einer der grossen Favoriten an den Start ging, noch Guy Schochet den Weg in die Halle. Beide spielten in der höchsten Kategorie. Leider sollte es bei Guy nicht ganz rund laufen, sodass es ihm bloss zu einem Sieg reichte. Am Nachmittag konnte er immerhin den besser klassierten Mikko Lehto Hürlimann (Wädenswil) in einem sehenswerten Match niederkämpfen und den neunten Schlussrang erzielen.

 

Titelverteidiger Samir, der das Turnier letztes Jahr auf extraordinärer Weise gewonnen hatte, gewann seine ersten fünf Spiele, tat sich allerdings sehr schwer, als er gegen Lokalmatador Manrico Riesco und Yannis Gisler (Basel) über die volle Distanz musste. Leider musste er sich im entscheidenden Match um den Finaleinzug Fabian Kull (Wil SG) in einem packenden Match geschlagen geben. Somit ging es am Schluss gegen Jordi Gomez (Tenero), der die Austragungen von 2016 und 2017 gewann, um den dritten Rang. Der Kapitän der NLB-Mannschaft erholte sich von der Enttäuschung das Endspiel verpasst zu haben und setzte sich souverän durch und erzielte den letzten Podestplatz der Serie.

 

Resultatübersicht

3. Rang ELO Gruppen A/B: Samir von Däniken