Grégor Kuonen Cup XXL 2018: La Décima und Undécima

Kürzlich (21./22. April) fand in Sierre der zweitägige Grégor Kuonen Cup statt. Dieses Turnier bietet an beiden Tagen zahlreiche Kategorien, darunter auch ganz spezielle Serien, wie zum Beispiel Ein-Punkte-Serien. Die lange Reise in die Westschweiz fuhren folgende YSZ’ler: Samir von Däniken (beide Tage) und Dominik Moser (nur Samstag).

 

kuonen cup

Foto: CTT Sierre

 

Nachdem beide am Samstag Morgen in der ersten Ein-Punkte-Serie nicht ganz ins Spiel fanden, ging es kurz drauf im Open Simple zur Sache. Dominik qualifizierte sich mühelos fürs Viertelfinale, wobei sein 3:0-Sieg gegen Salim Karam (Vernier), dem er vor knapp zwei Monaten noch unterlag, doch beachtenswert war. Samir, der eine ausserordentliche Saison gespielt hat, warf die besser klassierten Severin Gilliéron und Grégory Duruz (nach 1:2-Rückstand) in sehenswerten Matches aus dem Turnier und qualifizierte sich ebenfalls für die Runde der letzten acht. Hier erwies sich T-Card-Spieler Fabio Mantegazza knapp als zu hohe Hürde, während für Dominik ebenfalls Endstation war. Gegen seinen ewigen Kontrahenten, Yanick Taffé (ZZ-Lancy), unterlag er in einem grossartigen Match ganz knapp mit 2:3 und verpasste somit ebenfalls haarscharf das Podium.

 

Nun kam das A17 an die Reihe, wo sich Samir, nach der Abmeldung vom klar unterklassierten Simon Schaffter (T-Card), gute Chancen ausrechnen konnte. Erwartungsgemäss wurde er aber von Beginn weg gefordert und musste mehrere sehr hartnäckige Kontrahenten in die Schranken weisen, bevor er sich einen Platz im Endspiel sichern konnte. Hier traf er auf Daniel Loureiro (Châtelaine), der ebenfalls ein bärenstarkes Turnier machte. Der Westschweizer spielte zu Beginn besser und war beim Stande von 2:1 und 5:1 sicher auf Titelkurs. Doch - nicht zum ersten Mal - schaltete Samir nun ein paar Gänge höher und erarbeitete sich einen Entscheidungssatz. Dieser war dann ein äusserst zähes Ringen, bei dem der YSZ’ler mit vier Punkten in Folge eine 7:9-Hypothek zum Sieg drehte und damit den Turniersieg holte. Auch in der Folge trat er stark auf, sodass er im Open1000 erst im Achtelfinale knapp ausschied, nachdem er zuvor in der Startrunde ein 0:2 wettgemacht hatte und in der anderen Ein-Punkte-Serie den dritten Platz holte. Für Dominik, der im Open1000 direkt im Viertelfinale einstieg, war Damien Provost (T-Card), der in Monaco spielt, eine verständlicherweise viel zu hohe Hürde.

 

Zum Abschluss des Tages fand auch noch eine Zwei-Punkte-Serie statt, in der wir dann kurz vor einem vereinsinternen Finale standen, ehe Mantegazza sich als Spielverderber erwies und im Anschluss auch noch Dominik auf den zweiten Rang verwies. Dennoch konnten beide Zürcher zufrieden sein mit ihren Leistungen.

 

Am folgenden Tag gab es für Samir dann neben den diesmal erfolglosen “1Pts-Gagnant” nur noch das B15, was auch sein letztes B-Turnier sein würde. Wie schon in der gesamten Saison marschierte er an allen Widersachern vorbei, wobei ein C-Spieler im Achtelfinale fast für eine gewaltige Sensation gesorgt hätte. Im Endspiel traf er auf Lokalmatador Bostjan Krempus. Wie schon am Vortag gegen Loureiro, stand Samir nach drei Sätzen mit dem Rücken zur Wand. Doch nun demonstrierte Samir wieso er diese Saison eine absurde Anzahl an Turniersiegen gesammelt hat. Mit einem letzten “finale furioso” kippte das Pendel nochmal zu seinem Gunsten, sodass er sich mit 11:6 im fünften Satz seinen ELFTEN Titel in dieser Saison holte!!

 


Resultatübersicht

5. Rang Open1000 (Samstag): Dominik Moser

5. Rang OpenSimple D1-A20 (Samstag): Samir von Däniken

5. Rang OpenSimple D1-A20 (Samstag): Dominik Moser

1. Rang D1-A17 (Samstag): Samir von Däniken

3. Rang “1Pts-Gagnant B” (Samstag): Samir von Däniken

2. Rang “2Pts-Gagnant” (Samstag): Dominik Moser

3. Rang “2Pts-Gagnant” (Samstag): Samir von Däniken

1. Rang D1-B15 (Sonntag): Samir von Däniken