Seeland Cup 2018: Schade Marmelade

Am vergangenen Wochenende fand mit dem zweitägigen Seeland Cup in Brügg das erste nationale Turnier des neuen Jahres statt. Vertreten wurde YSZ durch die drei Nachwuchstrainer Julian Busslinger, Samir von Däniken und Dominik Moser.

 

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Der Turnier-Samstag startete zur Mittagszeit mit der Serie Doppel A/B, in der Samir mit seinem Partner aus der Westschweiz in der Startrunde hängen blieb. Dominik und Julian stiessen ins Viertelfinale vor. Hier erwies sich leider eine Paarung aus Wädenswil und Muttenz als zu hohe Hürde, womit die Hoffnungen sich auf die Einzelserien verlagerten.

 

Doch im Herren A sollte sowohl für Samir, als auch für Julian, der seit dieser Saison für Pratteln spielt, in der ersten Runde gegen klar stärker klassierte Widersacher Endstation sein, wobei Samir auch noch das Pech hatte, dass ihm mit dem phänomenal spielenden Sam Boccard einen nachmaligen Halbfinalisten zugelost wurde, der das Endspiel dann auch bloss knapp verpasste. Auf der anderen Seite des Tableaus traf Dominik im Achtelfinale auf NLA-Spieler Yoan Rebetez (ZZ-Lancy). Gegen den Westschweizer hatte der NLB-Kapitän schon einige hoch dramatische Duelle absolviert und auch am Samstag ging es auf höchstem Niveau zur Sache. Leider musste sich Dominik dem späteren Finalisten mit Minimalvorsprung im sechsten Satz geschlagen geben, nachdem er im letzten Durchgang noch mit 9-6 geführt hatte.


Im Herren B1 startete Samir dann als einer der Favoriten. Der Einzug ins Viertelfinale gelang ihm auch problemlos. Hier traf er auch Pierre-Alain Freymond (Veyrier). Der Einstieg in die Partie misslang dem YSZ’ler, als der Westschweizer mit 2:0 Sätzen in Führung ging. Doch wie wir alle wissen, ist das, besonders gegen Samir, noch lange keine Vorentscheidung. Und der NLC-Star drehte in der Folge so dermassen auf, dass er die anschliessenden drei Sätze sicher auf sein Konto buchte und damit seine unglaubliche Serie, an jedem Turnier diese Saison einen Podestplatz ergattert zu haben, fortsetzte. Gegner im Halbfinale war Sébastien Demichel (Fribourg), ein Widersacher, den Samir in den letzten Direktduellen immer geschlagen hatte. Leider konnte der YSZ’ler nun nicht sein ganzes Können abrufen und unterlag nach mehreren Satzbällen mit 13-15 im vierten Durchgang.

 

Der Sonntag startete dann für Samir mit dem Doppel B/C, wo er zusammen mit Adrien Darbellay (Vernier) die erstgesetzte Paarung im Tableau bildete. Leider wurden sie im Halbfinale aber von den talentierte Vepa-Zwillingen aus Meyrin überrascht, womit ihnen Platz drei genügen musste.


Im Herren B2 marschierte Samir dann souverän ins Halbfinale, wo er auf den aufstrebenden Junior Bastien Poujoulat (Vernier) traf. Der YSZ’ler dominierte zwar die Partie von Beginn an, doch am Ende musste er trotz 2:0-Führung seinem Kontrahenten zum Finaleinzug gratulieren, besonders bitter, weil er im vierten Durchgang 9-4 führte und Matchball hatte. Dennoch muss gesagt werden, dass Poujoulat auch wirklich überragend spielte und Samir sich, anders als am Vortag, keine Vorwürfe machen konnte.

 

Trotz der anschliessenden Enttäuschung konnte der YSZ’ler dann immerhin mit drei dritten Rängen zufrieden die Heimreise antreten.

 

 

Resultatübersicht

3. Rang Herren B1 (Samstag): Samir von Däniken
5. Rang Doppel A/B (Samstag): Dominik Moser und Julian Busslinger (Pratteln)
3. Rang Herren B2 (Sonntag): Samir von Däniken
3. Rang Doppel B/C (Sonntag): Samir von Däniken und Adrien Darbellay (Vernier)