Mit dem Französischen Tischtennisverband und dem Schweizerischen Schachverband wurde Kontakt aufgenommen. Dieses ELO-System wird gutgeheissen und ist anerkannt. Mit der letzten Reform hat der Französische Tischtennisverband sein Klassierung-Nummerierungssystem geändert, jedoch nicht sein Berechnungssystem. Die Arbeitsgruppe (dessen Mitglieder sich diesbezüglich bestens auskennen) sowie der Zentralvorstandsausschuss (ZVA) unterstützen dieses Reformprojekt und bitten die Delegierten, in diesem Sinn abzustimmen. Im Grundsatz geht es darum:
- das ELO-System als neue und einzige Berechnungsgrundlage für die Klassierung und das Ranking anzunehmen, unter Berücksichtigung aller Einzelresultate;
- die Klassierungen D1 bis A20 beizubehalten;
- die Damen- und Herrenklassierungen beizubehalten, jedoch auf gleicher Grundlage zu berechnen;
- das System mit einer in der Saison zweimal erfolgenden Klassierungsaktualisierung beizubehalten (im Dezember für einen Teil, im Mai für alle);
- ein festes Ranking mit den 100 besten Spielern und den 50 besten Spielerinnen zu erstellen;
- das Ranking monatlich aufgrund der ELO-Punkte zu aktualisieren;
- die Wettkämpfe festzulegen, für welche das Ranking eine Auswirkung hat;
- das Bonussystem auf die Turniere auszudehnen;
- das Malussystem bei Untätigkeit zu mildern.
Wird diese Reform im Grundsatz angenommen, wird die Reglementierung an der Frühjahres-DV vorgestellt. |
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Das ELO-System ist leicht verständlich. Jeder Spieler hat eine Punkteanzahl, die je nach seinen Siegen und Niederlagen über die ganze Saison variiert. Dieser Punkteanzahl entspricht - gemäss einer Skala mit Unter- und Obergrenze der Punkte - eine Klassierung, die für mindestens die Hälfte der Saison gilt. Dies bedeutet, dass die Klassierungen im Dezember (wie heute, also nicht für alle Spieler) und im Mai für alle aktualisiert werden. Die Klassierung wird die heutige Nomenklatur anwenden) (D1 --> A20). Das Ranking wird monatlich aufgrund der ELO-Punkte aktualisiert.
Versucht man, diese Formel zu verstehen, stellt man zuerst fest, dass die Anzahl gewonnener oder verlorener Punkte anhand der eigenen Punkteanzahl, ABER auch anhand der Punkteanzahl des Gegners berechnet wird. Dies wird die Spieler mehr motivieren, denn sie wissen, dass ihr Sieg aufgrund der effektiven Stärke beider Spieler belohnt wird.
Neu ist auch der direkte Zusammenhang zwischen Ranking und Klassierung mit der gleichen Berechnungsgrundlage. Die 100 bestklassierten Herren und die 50 bestklassierten Damen werden nämlich ihr Ranking haben. Somit kommt es nicht mehr zu den heute grossen Unterschieden zwischen Ranking und Klassierung.
Bei jedem Match wird das Gewinnen wichtiger, denn auch ein Sieg gegen einen schlechter klassierten Spieler wird Punkte einbringen. Zwar sind es nur wenige, dennoch sind diese wichtig. Bei der Damenklassierung gibt es den gleichen Vorteil: Die gleichen Punkte werden nämlich als Berechnungsgrundlage für die Herren- und Damenklassierung genommen. Die Arbeitsgruppe hat befunden, dass die Ergebnisanzahl der Damen nicht ausreicht, um zwei verschiedene ELO-Systeme aufzubauen. Das Damenranking wird somit auf der gleichen Berechnungsgrundlage aufgebaut und die Äquivalenztabelle wird also genauestens eingehalten.
Mit der mathematischen Formel bleibt die Anzahl ELO-Punkte für die gleiche Spieleranzahl konstant. Die von einem Spieler verlorenen Punkte werden vom anderen gewonnen. Alle Niederlagen, also auch an Turnieren, müssen somit berücksichtigt werden. Dies ist umso wichtiger, weil das Ranking auf dem gleichen System gründet. Es wäre unzuverlässig, wenn die Niederlagen nicht berücksichtigt würden. Durch mehrere Elemente im ELO-System hat dies dennoch nur auf sehr wenige Spieler einen Einfluss, denn je weiter ein Spieler an einem Turnier vorstösst, umso mehr Spieler wird er schlagen und umso mehr Punkte wird er gewinnen, auch wenn er schlechter klassierte Spieler schlägt. Beispielsweise wird ein C8-klassierter Spieler, der einen D5 schlägt und dann einem C8 unterliegt, die im zweiten Match verlorenen Punkte mit den durch seinen Sieg in der ersten Runde gewonnenen Punkten kompensieren können. Unterliegt dieser Spieler in der ersten Runde seiner Serie einem D5-klassierten Spieler, der eigentlich C10-klassiert sein sollte, oder der in der ersten Runde der B-Serie einem B15 unterliegt, verliert er nur sehr wenige Punkte, die er z.B. mit einem einzigen Sieg in einer anderen Serie kompensieren kann. Ein anderes Beispiel: in einer Tabelle mit 100 Spielern gewinnt ein D4-Spieler, der einen D1, dann einen D3 und einen weiteren D3 schlägt, bevor er im Achtelfinal einem D5 unterliegt, in jedem Fall Punkte. Es ist auch vorgesehen, das Bonuspunktesystem auf die Turniere auszudehnen.
Die Arbeitsgruppe schlägt ausserdem vor, das Malussystem bei Untätigkeit zu mildern, denn ehemals gute Spieler erreichen meistens rasch wieder ein interessantes Niveau. |
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ELO-Klassierungssystem
STT - Meldungen
Schlussfazit der STT Arbeitgruppe
Tischtennisclub Young Stars Zürich
seit 1949