Tischtennisclub Young Stars Zürich
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Pressemeldungen Tagesanzeiger
Wil zeigte den Young Stars die Limiten auf
Tischtennis – Das Ende war abrupt, und trotzdem schnitten die Zürcher Young Stars die NLA-Saison über Erwarten positiv ab. Denn alles, was nach der überraschenden Playoff-Qualifikation folgte, war für das Trio Michael Christe, Basil Lörtscher und Beat Staufer nur noch Zugabe. Allzu viel konnten die Zürcher im Viertelfinal gegen den Favoriten Wil nicht mehr ausrichten, unterlagen zweimal 1:6 und verpassten das Entscheidungsduell in der Best-of-3-Serie klar. Staufer verweist darauf, dass sein Team gegen die St. Galler viele Partien offen gestalten konnte. «Wil war letztlich konstanter. Uns fehlte in den wichtigen Momenten das Vertrauen, was von unseren Trainingsdefiziten herrührt», analysiert der 34-Jährige. Vereinzelt konnten die Young Stars aber Höhepunkte setzen und vor allem der schwedischen Verstärkung Henrik Eloffson empfindliche Nadelstiche verpassen. Am Samstag rang Staufer Eloffson in fünf Sätzen nieder, tags darauf konnte Christe diesen Coup wiederholen. Staufer dazu: «Nach einer Saison, in der nicht viel zusammenpasste, war dies mein grösster Triumph. Auch trat ich grippegeschwächt, dafür hungriger an den Tisch.» (bud) 12.04.2011 Regiosport
Playoff statt Abstieg
Die Young Stars Zürich holten in der letzten Doppelrunde der Tischtennis-NLA überraschend drei Punkte und schafften noch den Sprung unter die besten sechs. Im Viertelfinal wartet Wil.
Sie sprachen vom drohenden Abstieg. Den Blick richteten sie stets nach hinten. Auf den Tabellenletzten Veyrier, der vor der abschliessenden Doppelrunde nur einen Punkt hinter den Young Stars lag. Und jetzt, nach zwei starken Auftritten am Wochenende, einem 6:2 gegen Kloten und einem 5:5 gegen Neuhausen, gehören die Stadtzürcher als Sechstplatzierte zu den Playoff-Teilnehmern. Der Klassenerhalt stand bereits am Samstag nach dem Sieg gegen Kloten fest. Veyrier hatte in Luzern 0:6 verloren und damit nach nur einem Jahr in der höchsten Liga seinen Abstieg besiegelt. Gegen Neuhausen, dessen Saison nun beendet ist, ging es für die Young Stars um den letzten Playoff-Platz. «Ich habe mich nie mit diesem Szenario auseinandergesetzt. Deshalb fasse ich es noch nicht richtig», sagt Basil Lörtscher. Der 28-Jährige hatte bereits vor einem Monat beim 6:3 in Veyrier brilliert und schaffte es, seine starke Form zu konservieren. Im Derby gegen Kloten unterlag er einzig dem schwedischen Teamleader Christian Ohlsson, die Partie gegen Jozef Ondis gewann er ohne Satzverlust. Tags darauf gegen die Nordostschweizer setzte er zur Kür an. Zwar musste er sich der deutschen Nummer 1 Pedro Pelz 9:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben, besiegte dann aber Schweizer Meisterin Monika Führer und erstmals auch Marco Graber problemlos. Vor allem die Leistung gegen Graber brachte ihm Sonderlob von den Kollegen ein. «Basil hat unglaublich gespielt. Er war unser Mann des Tages», sagt Beat Staufer. Kräftezehrende Wochen Lörtscher zeigte sich überrascht über seinen Auftritt, fasste sich nach erfolgreichen Schlägen mehrmals ungläubig an den Kopf. «Ich konnte machen, was ich wollte – es ging alles auf.» Lörtscher, dessen Name bei der Suche nach den grössten Talenten der Schweizer Tischtennisgeschichte früher oder später auftaucht, kann sich seine Leistung nicht erklären. Er ist sich auch nicht sicher, ob er mittlerweile besser spielt als in Teenager-Jahren, als er mit 15 in der NLA debütierte, dann aber, mit 16, eine mehrjährige Auszeit nahm. «Ich denke, dass früher eher Ausschläge nach oben oder unten möglich waren. Heute kann ich die besten Spieler kaum mehr bezwingen, bin aber konstanter und zuverlässiger.» Neben Lörtscher überzeugte Captain Michael Christe, ebenfalls Jahrgang 82. Die Nummer 1 im Team fuhr gegen Kloten drei Siege ein, tags darauf gelangen ihm deren zwei. Die letzten Wochen haben ihn viel Kraft gekostet. «Ich bin körperlich und mental am Ende, mir tut alles weh», sagt er. «Es ist umso schöner, nach einer solch schwierigen Saison mit dem desaströsen Start sogar im Viertelfinal zu stehen.» In den ersten fünf Begegnungen waren die Young Stars ohne Punkte geblieben, gerieten früh in Bedrängnis. Der Befreiungsschlag folgte gegen Veyrier, und zum Schluss, angetrieben vom Zusammenhalt im Team, steigerten sich die Zürcher noch einmal. Die Zugabe folgt am übernächsten Wochenende im Viertelfinal gegen das drittplatzierte Wil. Die Ostschweizer starten als klare Favoriten in die Serie (best of 3), mit Christian Hotz, der vor drei Wochen im Final der Schweizer Meisterschaft stand, und zwei Schweden. Staufer trainierte einst regelmässig mit den beiden Nordeuropäern, als er während zweieinhalb Jahren das Sportgymnasium in Falkenberg besuchte. Er sagt: «Wil hat eine starke Mannschaft. Wir werden aber versuchen, sie zu kitzeln.» Staufers Derniere Der 34-Jährige, der diese Saison lediglich 4 von 27 Einzeln für sich entschieden hat, plant seinen Abschied aus der NLA. «Die Luft wird immer dünner, das Niveau immer besser», begründet er. Staufer wird künftig in der zweiten Mannschaft (NLC) spielen und will ihr zum Aufstieg verhelfen – sofern das Fanionteam einen Ersatz findet. Christe sagt dazu: «Ich hatte verschiedene Gespräche und bin zuversichtlich. Unter Dach und Fach ist aber noch nichts.» Der Klassenerhalt und die Playoff-Teilnahme werden die Chancen, einen Spieler zu verpflichten, auf jeden Fall nicht verringert haben. Tagesanzeiger 28.03.2011
Entscheidende Tage für die Young Stars
Tischtennis – In der abschliessenden NLA-Doppelrunde vom Wochenende steht für die Young Stars Zürich viel auf dem Spiel. Sie haben nur einen Punkt Vorsprung auf Schlusslicht Veyrier, der Letzte steigt direkt ab. Das Restprogramm spricht für die Stadtzürcher: Am Samstag empfangen sie Kloten, am Sonntag Neuhausen. Die Hinspiele haben sie zwar verloren (4:6 und 0:6), Captain Michael Christe ist sich aber sicher: «Wenn wir gut spielen, haben wir gegen beide Teams Siegchancen.» Im Idealfall können die Young Stars das sechstplatzierte Neuhausen (1 Punkt Vorsprung) und sogar Kloten (3) noch überholen.
Veyrier mit seinem Franzosen-Trio spielt gegen Luzern und Meyrin. Nach Papierform dürfte es kaum punkten. Da jedoch beide Gegner schon im Playoff stehen, kann es sein, dass Ersatzspieler zum Einsatz kommen. «In den letzten Runden gibt es jede Saison Überraschungen. Ich hoffe, dass vor allem Meyrin gleich antritt wie gegen uns, damit es fair bleibt», sagt Michael Christe.(kai) 24.03.2011 Regiosport
Young Stars überraschen
Die Young Stars Zürich haben am Sonntag gegen das viertplatzierte Rapid Luzern überraschend ihren dritten Punkt der Saison geholt. Das NLA-Schlusslicht spielte gegen die Innerschweizer 5:5. Tags zuvor war es beim verlustpunktlosen Leader Rio-Star Muttenz noch chancenlos gewesen (1:6).(rha) 01.02.2011 Regiosport
Brisantes Derby für die Young Stars
Tischtennis – In der Nationalliga A der Männer wird an diesem Wochenende der Meister-schaftsbetrieb mit einer Doppelrunde aufgenommen. Dabei treten die Young Stars Zürich namentlich heute Samstag in Kloten (Schluefweg, 14.30 Uhr) zu einem wichtigen Spiel an, gastiert doch der Tabellenletzte beim lediglich um zwei Punkte besser klassierten Kantonsrivalen. «Die Begegnung könnte wegweisend sein», sagt auch Michael Christe, Captain der Young Stars. Der 6:4-Sieg in der letzten Runde beim ebenfalls zwei Punkte aufweisenden Veyrier sei sehr wichtig gewesen. «Sonst wäre mit einer Niederlage gegen Kloten im Abstiegskampf schon fast alles vorbei gewesen». Die Unterländer schätzt Christe dennoch stärker ein. «Wir wären mit einem 5:5 bereits zufrieden». Schliesslich habe Kloten mit Christian Ohlsson eine klare Nummer 1, die wohl alle drei Einzel gewinnen wird.(jpc) 08.01.2011 Regiosport
Young Stars holen erste Punkte
Die Zürcher NLA-Tischtennis- spieler besiegten Veyrier im Kellerduell 6:4.
Sie benötigten sechs Runden und einen Gegner, der ebenfalls schwach in die Saison gestartet war und zu den möglichen Abstiegskandidaten zählt, um den ersten Sieg zu holen. Die Young Stars Zürich, am Samstag gegen den NLA-Dritten Meyrin noch chancenlos (0:6), gewannen gegen Veyrier, den Vorletzten, tags darauf 6:4. Es war der von Captain Michael Christe geforderte und erhoffte Erfolg für seine Equipe, die im Hinblick auf den drohenden Kampf gegen die Relegation auf jeden Punkt angewiesen ist. Die Zürcher schlossen damit nach Punkten zu den Genfern auf, liegen aber noch immer auf dem letzten Platz. Allerdings hält sich der Rückstand auf das Mittelfeld in Grenzen. In dieses hat sich Kloten gespielt. Die Unterländer hatten am Wochenende dasselbe Programm zu absolvieren wie die Young Stars. Und auch sie gewannen gegen Meyrin kein Spiel und schlugen Veyrier (6:3). Es war ihr zweiter Sieg. Dank diesem liegen sie nun auf Rang 6, punktgleich mit dem fünftplatzierten Neuhausen.
In der NLA-Doppelrunde der Frauen musste Uster als einziges Team eine Niederlage einstecken. Die Oberländerinnen unterlagen Düdingen, das vor dieser Partie auf dem letzten Platz gelegen hatte, 3:6. Gegen Winterthur spielten sie 5:5 und belegen weiterhin Rang 3. Überraschend liess auch Wädenswil in Freiburg Punkte liegen (5:5). Tags zuvor hatten die Zürcherinnen im Spitzenkampf Neuhausen alles abgefordert. Vor heimischem Publikum verspielten sie aber eine 5:2-Führung und mussten den Ausgleich hinnehmen. Es war indes der erste Punktverlust Neuhausens.(rha) 12.12.2010 Regiosport